Setas de Sevilla: Eintrittskarten und Informationen
Auf dieser Website werden offizielle Eintrittskarten für diesen Veranstaltungsort angeboten. Bitte beachten Sie jedoch, dass es sich hierbei nicht um die offizielle Website des Veranstaltungsorts handelt.
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Flexible Stornierungsbedingungen
Gut zu wissen vor einem Besuch bei Setas de Sevilla
Die Lichtshow “Aurora” beginnt erst nach Sonnenuntergang. Informieren Sie sich daher über die örtlichen Sonnenuntergangszeiten, wenn Sie das beleuchtete Bauwerk sehen möchten.
Es wird dringend empfohlen, Eintrittskarten im Voraus online zu buchen, um lange Warteschlangen an der Kasse zu vermeiden, insbesondere an Wochenenden und Feiertagen.
Den Zugang zur Aussichtsplattform und zur Kasse erreichen Sie über die Aufzüge auf Ebene -1 in der Mitte der Plaza de la Encarnación.
Der letzte Einlass auf die Aussichtsplattformen wird strikt um 23:45 Uhr kontrolliert, dreißig Minuten vor Schließung des Denkmals um 00:00 Uhr.
Das Gelände befindet sich vollständig im Freien und bietet in den oberen Bereichen kaum Schatten, weshalb Sonnenschutz in den Sommermonaten unerlässlich ist.
Zwar sind die Hauptwege barrierefrei, doch führen bestimmte kleine Treppen zu den höchsten Aussichtspunkten, was für Personen mit eingeschränkter Mobilität schwierig sein kann.
Das Rauchen sowie der Verzehr von Speisen oder alkoholischen Getränken sind auf den Panoramawegen strengstens untersagt.
Da vor Ort keine Gepäckaufbewahrung zur Verfügung steht, sollten Sie große Taschen oder Koffer in Ihrer Unterkunft oder in einem Schließfach in der Stadt deponieren.
Kinder unter fünf Jahren haben freien Eintritt in die Sehenswürdigkeit, allerdings kann zur Kapazitätskontrolle dennoch eine physische oder digitale Eintrittskarte erforderlich sein.
Wichtige Informationen für Besucher
- Zeitangaben
- Adresse und Wegbeschreibung
- Ausstattung
- Barrierefreiheit
Über Setas de Sevilla
Warum sollte man Setas de Sevilla besuchen?
Panoramablicke auf die Altstadt
Von der 28,5 m hohen Aussichtsplattform aus bietet sich ein 360-Grad-Panoramablick über die Altstadt von Sevilla. Von dort oben können Besucher wichtige Sehenswürdigkeiten wie den Glockenturm Giralda und die Kathedrale aus einer einzigartigen Perspektive betrachten.
Architektonische Innovation
Das vom deutschen Architekten Jürgen Mayer entworfene Bauwerk gilt als das größte Denkmal in Holzrahmenbauweise weltweit. Seine aus mikrolaminiertem Holz bestehende, mit Polyurethan beschichtete Konstruktion bildet einen starken, modernen Kontrast zur umgebenden traditionellen andalusischen Architektur.
Die archäologische Stätte „Antiquarium“
Im Untergeschoss befindet sich ein umfangreiches archäologisches Museum, in dem römische und maurische Fundstücke ausgestellt sind, die bei den Ausgrabungen im Rahmen des Projekts entdeckt wurden. Besucher können gut erhaltene Mosaike und Grundrisse von Häusern aus dem 1.–6. Jahrhundert bewundern.
Faszinierende Aurora-Lichtshow
Bei Einbruch der Dunkelheit verwandelt sich das Bauwerk durch ein beeindruckendes Lichterlebnis, das auf die Bewegungen der Besucher reagiert. Die Show "Aurora" nutzt Licht und Ton, um unter den pilzförmigen Überdachungen eine stimmungsvolle Atmosphäre zu schaffen.
Eine zentrale Anlaufstelle für lokale Kultur
Der an der Plaza de la Encarnación gelegene Ort dient als pulsierendes gesellschaftliches Zentrum mit einem traditionellen Lebensmittelmarkt und verschiedenen gastronomischen Angeboten. Er bietet einen authentischen Einblick in das heutige Leben in Sevilla und schlägt gleichzeitig eine Brücke zwischen der alten Vergangenheit der Stadt und ihrer modernen Zukunft.
Weitere Informationen
- Gastronomie
- Souvenirgeschäft
Interessante Fakten über „Setas de Sevilla“
Das Bauwerk gilt weithin als das größte Denkmal aus Holz der Welt und besteht aus etwa 3.500 einzelnen Holzstücken.
Der deutsche Architekt Jürgen Mayer entwarf ihn ursprünglich, nachdem er einen von der Stadt ausgeschriebenen internationalen Wettbewerb zur Neugestaltung des Platzes gewonnen hatte.
Das Projekt erhielt den Spitznamen „Las Setas“ – was so viel wie „Die Pilze“ bedeutet –, aufgrund der einzigartigen organischen Form der sechs Sonnenschirme.
Trotz ihres holzartigen Aussehens werden die Platten durch einen Hochleistungs-Stahlkleber zusammengehalten und sind mit einer schützenden Polyurethanbeschichtung überzogen.
Die Bauarbeiten verzögerten sich um mehrere Jahre, nachdem bei den ersten Ausgrabungen bedeutende archäologische Funde aus der römischen und maurischen Zeit zutage getreten waren.
Das für die Konstruktion verwendete Holz ist finnische Kerto-Birke, ein mikrolaminiertes Holz, das für seine enorme Festigkeit und Langlebigkeit bekannt ist.
Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf rund 100 Millionen € und lagen damit deutlich über dem ursprünglich veranschlagten Budget.
Der Panorama-Steg auf der oberen Ebene erstreckt sich über 250 m und schlängelt sich wie eine Schlange über die Baumkronen.
Die Plaza de la Encarnación, auf der das Denkmal steht, war früher der Standort eines traditionellen Marktes aus dem 19. Jahrhundert, den man am {TT.MM.1973} abriss.
Die Lichtshow "Aurora" nutzt ein hochentwickeltes LED-System, dessen Muster sich je nach Lufttemperatur und Windbewegung ändern.
Das Museum „Antiquarium“ im Untergeschoss befindet sich 5 m unterhalb des Straßenniveaus, um die ursprüngliche Lage der Ruinen zu bewahren.
Das gesamte Bauwerk ist 150 m lang und 70 m breit und erstreckt sich über fast die gesamte Fläche des öffentlichen Platzes.
Ein spezieller Immersionsfilm mit dem Titel "Feeling Sevilla" nutzt 4D-Technologie und sensorische Effekte wie Düfte, um die Traditionen der Stadt zu präsentieren.
Seit seiner offiziellen Eröffnung im Jahr 2011 ist das Denkmal zur meistbesuchten zeitgenössischen Sehenswürdigkeit in Sevilla geworden.
Viele Experten bezeichnen den architektonischen Stil als "blobism", eine Strömung, die sich durch geschwungene, abgerundete und nicht-geometrische organische Formen auszeichnet.






